11_2017

WINTERDIENST

Kooperation macht auch imWinterdienst Sinn BeimWinterdienst sind die Ansprüche in jeder Gemeinde verschieden. Dennoch machen Extrazügli selten Sinn. Effizienter sind Kooperationen beim Maschinen- park, der Beschaffung und Lagerung von Streugut und beim Personaleinsatz.

Um einen effizienten, langfristig kosten- günstigeren und zugleich ökologischen Winterdienst zu ermöglichen, setzen im- mer mehr Städte und Gemeinden auf einWinterdienstkonzept, das auf die lo- kalen Gegebenheiten abgestimmt ist. Dafür besorgt sind meist die Werkhof- verantwortlichen, die über die meteoro- logischen Fachkenntnisse und die prak- tischen Erfahrungswerte verfügen. «Das Konzept sollte jedoch auf Basis der VSS-Normen sowie der Vorgaben der Fachorganisation Kommunale Infra- struktur (OKI) formuliert sein und von

der Exekutive für verbindlich erklärt wer- den», fordert Daniel Schneeberger, frü- herer Winterdienstverantwortlicher der Stadt Chur und heute selbstständiger Berater im Bereich kommunale Infra- struktur. «Damit sind die Gemeinde und deren Personal besser geschützt, falls es zu Regressforderungen kommt, was heute leider an der Tagesordnung ist.» Zudem besteht mit dem Papier für alle Beteiligten Klarheit über die von der Be- völkerung gewünschte Dienstleistung imWintereinsatz, wie etwa die Einsatz- zeiten der Räumequipen. Schliesslich

Die Gemeinde lIlanz (GR) liegt auf 700 Me- tern über Meer und unterhält ein Strassen- netz von 300 Kilometern Länge. Nur einTeil davon wird vomWinterdienst abgedeckt. Bild: Gemeinde Ilanz/Glion

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SCHWEIZER GEMEINDE 11 l 2017

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